Ausgabe 04/2014


Inhaltsverzeichnis

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Sichere Abgasabführung in gewerblichen Küchen nach DVGW-Arbeitsblatt G 631 (A) durch Systemeinheit Überwachung Abgasabführung (ÜA) und Verriegelung der Gaszufuhr

Das DVGW-Arbeitsblatt G 631 (A) erläutert in Ergänzung zur TRGI die Anforderungen zur Sicherstellung der Abgasabführung in Gastronomie-Küchenanlagen. Die Hauptverantwortung hierfür liegt zunächst beim Fachbetrieb, der die Gasinstallation erstellt. Aber auch die Netzbetreiber (NB) sind im Zuge ihrer Installateurverträge dazu angehalten, ihre Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) über die geltenden Anforderungen zu informieren. Der Beitrag beleuchtet die durch das DVGW-Arbeitsblatt gestellten Anforderungen und führt zu der Erkenntnis, dass für die Umsetzung das funktionierende Zusammenwirken aller Beteiligten nötig ist.

von Till Kirchner (Gastechnik Kirchner GmbH & Co. KG)

Ein integriertes Hygienekonzept sicherte die nachhaltige Sanierung eines Trinkwasserbehälters

Nach umfangreichen Untersuchungen haben sich die Stadtwerke Düsseldorf entschieden, einen ca. 60 Jahre alten Hochbehälter mit zwei Kammern und einem Gesamtvolumen von 25.000 Kubikmeter zu sanieren. Zur Minimierung des hygienischen Risikos bei der Wiederinbetriebnahme wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

von Ulrich Schürfeld (Gesundheitsamt Düsseldorf), Manfred Breitbach (Civil Engineering & Maintenance Breitbach), Christoph Wagner, Paul Eckert, Thomas Robens, Hans-Peter Rohns, Hartwig Schlüngel, Karlheinz Roesener (Stadtwerke Düsseldorf)

Optimierung der Filterstufe einer Flusswasseraufbereitung

Bei der Schnellfiltration von vorgereinigtem Donauwasser wurden im halb- und großtechnischen Maßstab Optimierungsansätze untersucht und unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte umgesetzt.

von Dr. Rudi Winzenbacher (Zweckverband Landeswasserversorgung)

Ursachenfindung bei mikrobiologischen Befunden im Trinkwasser

Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser kann es auch im Routinebetrieb unerwartet zu Befunden mit hygienisch relevanten Bakterien kommen. Das Forschungsgebiet der mikrobiologischen Ursachenfindung oder auch „Microbial Source Tracking“ (MST) nähert sich dieser Problematik unter anderem mit Hilfe moderner molekularbiologischer Methoden und kann Bakterien beispielsweise über ihre DNA identifizieren.

von Oliver Thronicker (Blue Biolabs GmbH)

Das Wasserfach und zivilisatorische Entwicklung

Zivilisatorischer Fortschritt war und ist maßgeblich vom Umgang mit Wasser abhängig. Welche Lehre wir aus der Historie ziehen können und wie diese Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit angewendet werden können, beschreibt dieser Beitrag.

von Dr.-Ing. Christoph Rapp (Verein zur Förderung des internationalen Wissensaustauschs e. V.)

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien

Deutsch-indische Kooperation im Bundesland Uttarakhand

von Dr. Rudolf Irmscher (Stadtwerke Heidelberg), Tom Voltz, Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek (HTW Dresden), Dr. Hans-Wolf Zirkwitz (Stadt Heidelberg)

Tarif-Check Wasserpreis: Wie nachhaltig sind Trinkwassertarife?

Der Tarif-Check Wasserpreis analysiert, ob eine Anpassung des gegenwärtigen Trinkwassertarifmodells notwendig ist und welche Ausgestaltung für die unternehmensspezifischen Herausforderungen sowie Wandelerscheinungen geeignet erscheint. Die Anwendung richtet sich dabei sowohl an Unternehmen mit zählerbasierten als auch haushaltsbasierten Tarifmodellen.

von Nicole Annett Müller, Marina Neskovic (IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH)

Biofouling-Entfernung von Umkehrosmosemembranen mit salpetriger Säure

Umkehrosmose zur Abwasseraufbereitung und Meerwasserentsalzung kann die Trinkwasserverfügbarkeit in regenarmen Regionen erhöhen. Der Vorteil liegt in der hohen Qualität des Ablaufes (Permeat). Problematisch sind Biofouling und Scaling auf der Membranoberfläche, da sie die Permeatproduktion reduzieren und die Qualität beeinträchtigen. Die einstufige Reinigung mit salpetriger Säure (HNO2) bietet Vorteile gegenüber den konventionellen Reinigungsverfahren mit Natronlauge.

von Ludwika Martha Nieradzik, M. Sc. (Advanced Water Management Centre in Brisbane, Australien)

Zehn Jahre Water-Safety-Plan- Konzept der WHO – ein Zwischenfazit

Seit dem Erscheinen der WHO-Leitlinien im Jahr 2004 ist der Diskussion des Water-Safety-Plan-Konzeptes breiter Raum gewidmet worden. Diskussionsforen der verschiedensten Art haben sich dem „Risikomanagement im Normalbetrieb“ als der deutschen Interpretation des Begriffes „Water Safety Plan“ gestellt und im Wasserfach nicht nur die Wahrnehmung für ein modernes, risikobasiertes und prozessorientiertes Management geschaffen. Nach zehn Jahren „Water Safety Plan“ können wir über Erfahrungen und den Nutzen berichten wie auch Umsetzungshilfen anbieten.

von Dr. Claudia Castell-Exner (DVGW)

Die CE-Kennzeichnung bei der Biomethan-Einspeisung

Damit Waren und Investitionsgüter in der EU vertrieben werden dürfen, müssen sie grundlegenden europäischen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entsprechen. Auch Konstrukteure von Biomethan-Einspeisetechnik müssen die CE-Konformität ihrer Produkte mit entsprechenden Richtlinien nachweisen.

von Gerrit Brunken (nPlan engineering)

Weiterentwicklung und Erprobung eines Wasseraufbereitungssystems für Kleinanlagen

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsvorhabens wurde ein System zur Trinkwasseraufbereitung speziell für Kleinanlagen weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Ultrafiltrationsanlage mit einem speziellen Luft-Wasser-Spülsystem, das durch Kombination mit Zusatzmodulen an unterschiedliche Wasserbeschaffenheiten angepasst werden kann. Das System wurde unter Praxisbedingungen an periodisch trüb- (bis 20 NTU) bzw. huminstoffhaltigen (SAK 254 nm bis 31 m-1) Rohwässern getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Wasseraufbereitungssystem für Kleinanlagen zur Verfügung steht, das auch für höher belastete Rohwässer eingesetzt werden kann.

von Dr. Pia Lipp, Dr. Uwe Müller (DVGW-Technologiezentrum Wasser), Anton Strecker (Bödrich + Strecker Anlagenbau GmbH)


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