Ausgabe 07-08/2014


Inhaltsverzeichnis

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Runderneuerung des Wasserwerks Süderelbmarsch – Teil 1: Vorbelüftung

HAMBURG WASSER saniert zurzeit das 1956 erbaute Wasserwerk Süderelbmarsch umfassend und passt es verfahrenstechnisch an den Stand der Technik an. Neben einer Umstellung der bislang offenen, zweistufigen Filtration auf ein einstufiges Verfahren sticht die Modernisierung der Vorbelüftung hervor. Künftig wird das Rohwasser mithilfe sogenannter Wellbahnkolonnen belüftet. Aufgrund der Bedeutung des Werks für die Versorgungssicherheit muss der 2012 begonnene Umbau im laufenden Betrieb erfolgen.

von: Lars Bardenhagen, Dr.-Ing. Eckhard Dammann, Ricardo Blank (HAMBURG WASSER)

Entfernung einer Kontamination mit Pseudomonas aeruginosa aus einer Rohwasserleitung

Nach Abschluss von Sanierungsarbeiten an allen Brunnen des Wasserwerks Linden des Wasserverbands Norderdithmarschen wurde an einem Brunnen eine Kontamination des Rohwassers mit Pseudomonas aeruginosa festgestellt. Das vorgestellte Praxisbeispiel zeigt, dass die alleinige Anlagendesinfektion das Problem nicht dauerhaft beseitigt, sondern erst die Ursachenfindung die Einleitung von zielführenden Sanierungsmaßnahmen ermöglicht und somit Zeit und Geld einsparen kann.

von Michael Schoop (Wasserverband Norderdithmarschen) & Dr. Bernd Bendinger (DVGW-Forschungsstelle TUHH)

Close-Fit-Lining in sensiblem Wasserschutzgebiet – Sanierung einer Brunnenleitung mit umweltschonender Methode

In der Gemeinde Bodenwöhr in der Oberpfalz wurden im Frühjahr 2013 die Brunnenleitungen im Ortsteil Erzhäuser saniert. Die alten Asbestzementleitungen waren aufgrund des niedrigen Wasser-pH-Werts mit den Jahren brüchig geworden, Muffenverbindungen lösten sich teilweise auf. Bei den Sanierungsarbeiten in der Wasserschutzzone kam die umweltschonende Close-Fit-Lining-Methode zum Einsatz.

von Markus Warmuth-Baron (Mennicke Rohrbau GmbH) & Klaus Hilchenbach (egeplast international GmbH)

Neubestimmung der technischen Nutzungsdauer von Rohrleitungen

Die Bestimmung der technischen Nutzungsdauer von Rohrleitungen beruht in der Praxis meist auf vorgegebenen Richtkennwerten laut unternehmensspezifischer Erfahrung, Fachliteratur und Regelwerk. Zunehmende Erkenntnisse über das unternehmensübergreifende Ausfallverhalten von Rohrleitungen ermöglichen es, ein empfohlenes Verfahren laut DVGW-Merkblatt W 403 praxisbezogen einzuführen, um so die technische Nutzungsdauer objektiv, d. h. unabhängig von den angesetzten Erfahrungs- und Schätzwerten, quantifizieren zu können.

von Marc Wallerath & Rudi Wehr (RZVN GmbH)

Unterstützung des Anpassungsprozesses für Gasgeräteim Rahmen der L-H-Gas-Marktraumumstellung

Durch den kontinuierlichen Rückgang der L-Gas-Aufkommen in Deutschland sowie in den Niederlanden wird sich die Erdgas-Versorgungsstruktur im Norden und Westen Deutschlands, die derzeit mit niedrigkalorigem Erdgas (Erdgas L) versorgt werden, bis 2030 ändern. Zur Optimierung des Prozesses der Anpassung von Gasgeräten (ca. 5 Millionen Gasgeräte) soll das IT-basierte Gasgeräteinformationssystem nach DVGW-Arbeitsblatt G 680 als Branchenlösung dienen.

von Dr.-Ing. Maik Dapper (DVGW)

Netzstrategien für Betreiber von Energienetzen – Prozess zur Instandhaltungsplanung – Teil 2 von 4

Der Planungsprozess der Instandhaltung ist grundlegende Voraussetzung zur Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen und Teil des Instandhaltungsprozesses im Unternehmen. Der Aufbau und die Implementierung eines Instandhaltungsprozesses in den Prozessablauf eines Netzbetreibers wurde bereits in Teil 1 dieser vierteiligen Reihe beschrieben [1]. Dieser Beitrag stellt den Planungsprozess der Instandhaltung im Detail vor, zeigt die Verantwortlichkeiten und Zusammenhänge der beteiligten Rollen Asset Manager und Asset Service auf und verdeutlicht den Prozessablauf anhand von Erfahrungen.

von Dr. Dirk Drescher (Stadtwerke Hanau), Dr. Günter Walther (Thüga Aktiengesellschaft) & Hans Gaugler (Stadtwerke München)

Netz- und Schadenstatistik Wasser

Ergebnisse aus den Jahren 2010 bis 2012

von Frank Dietzsch (DVGW) & Dr. Günter Walther (Thüga Aktiengesellschaft)

Regelungen zu Bauprodukten im Kontext zu deren Verwendbarkeitsnachweis und zur Zertifizierung

Hinter diesem eher langweiligen Titel verbirgt sich jede Menge spannender Diskussionsstoff. Zertifizierung von Produkten wird in der Gas- und Trinkwasserbranche als selbstverständlich, unumstößlich und zwingend wahrgenommen. Doch zu welchem Zweck gibt es ein Zertifizierungswesen überhaupt? Auf der Suche nach einer Antwort.

von Peter Frenz (DVGW)

Die Bedeutung nationaler Produktzertifizierungszeichen im europäischen Binnenmarkt

Aufgrund des zum Teil geringen Zertifizierungsumfangs der harmonisierten EN-Normen und der unterschiedlichen Konformitätsbewertungssysteme der Bauproduktenverordnung (BauPVO) stellt sich für viele Hersteller die berechtigte Frage, ob und wie sie in Zukunft nicht harmonisierte Normanforderungen und Qualitätsmerkmale außerhalb der CE-Kennzeichnung nach außen dokumentieren können und inwieweit hierzu noch nationale Zertifizierungszeichen möglich und zulässig sind. Dieser Beitrag versucht eine Antwort auf diese Frage zu geben und erläutert die verschiedenen Zeichen der DVGW CERT GmbH.

von Theo B. Jannemann (DVGW CERT GmbH)

Power to Gas: Systemlösung für die Energiewende

Der Fachartikel beschreibt die Systemlösung Power to Gas und ihre Bedeutung für die Energiewende. Dabei wird auch auf bestehende Herausforderungen auf dem Weg zur Marktreife von Power to Gas eingegangen.

von Annegret-Cl. Agricola & Andreas Weber (Deutsche Energie-Agentur GmbH, dena)

Eignung von Absperrblasen in Gasnetzen mit einem Betriebsdruck von bis zu 5 bar

In den letzten Jahren entstanden in Deutschland viele regionale Gastransport- und Verteilnetze in der Druckstufe MOP 5 bar. Der Betrieb dieser Leitungen erfordert aber auch die Verfügbarkeit von Reparatur- und Absperrtechnologien, die für diesen Druckbereich geeignet sind. Im Rahmen eines DVGW- und eines GERG-Projektes wurde die Eignung von Absperrblasen für den Einsatz in Gasverteilungsnetzen mit einem Betriebsdruck von bis zu 5 bar im Labor und in der Praxis untersucht.

von Andreas Bilsing, Klaus Hilbich, Gert Müller-Syring (DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH), Werner Weßing (ETG E.ON Technology GmbH), Olivier Rebibo, Michel Hardy (CRIGEN) & Hans-Joachim Meißner (DVGW)

Bewertung von Transformationsprodukten bei der Trinkwasseraufbereitung

Oxidative Transformationsprodukte von Spurenstoffen werden am Fallbeispiel PSM-Metaboliten auf ihr toxisches Potenzial untersucht. Im Labormaßstab werden Ozonung, Anreicherung und (gen)toxikologische Testung miteinander gekoppelt.

von Dr. Oliver Happel, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Brauch (DVGW-Technologiezentrum Wasser), Dr. Carsten K. Schmidt, Dr. Meike Kramer (RheinEnergie AG), Dr. Tamara Grummt, Elke Dölling, Heinz-Günter Wunderlich (Umweltbundesamt)

EU-Forschungsprojekt „WatERP“ Water Enhanced Resource Planning

Im Rahmen des aktuellen Förderprogramms „FP7“ der Europäischen Union beschäftigt sich das laufende Forschungsprojekt „WatERP“ mit der Verknüpfung von moderner Software-Technologie mit dem planerischen und operativen Wassermanagement. Das Projekt reiht sich in den aktuellen internationalen Forschungsfokus der sogenannten ICT (Information and Communication Technologies), wie beispielsweise das AQUA-Netzwerk, ein. Im vorliegenden Beitrag werden das Anliegen des Projektes „WatERP“, die Partner sowie der Arbeitsstand nach einer Laufzeit von einem Jahr erläutert.

von Tobias Martin, Dr. Andreas Korth (DVGW Technologiezentrum Wasser Karlsruhe, Außenstelle Dresden), Dr. Dirk Kühlers (Stadtwerke Karlsruhe GmbH), Dr. Andreas Abecker (Disy Informationssysteme GmbH)


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