Ausgabe 10/2022

Interview: Insgesamt sehen die Speicherfüllstände gut aus!

Die Redaktion im Gespräch mit Dr. Sebastian Kemper, Geschäftsführer der Trading Hub Europe GmbH, über die Gasbeschaffung der vergangenen Monate, Speicherfüllstände und Perspektiven für den kommenden Winter.

Interview: Das heimische Biomethan spielt als Ersatz für Gasimporte eine wichtige Rolle!

Die Redaktion im Gespräch mit Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Eneuerbare Energien e. V.

Diversifizierung mit LNG-Terminals als wichtige Infrastruktur für die Versorgungssicherheit

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat nicht nur die europäische Nachkriegsordnung maßgeblich verändert, sondern auch die Pfeiler des europäischen Energiehauses ins Wanken gebracht. Als Folge dieser Entwicklung stehen alternative Aufkommensquellen für den Energieträger Gas derzeit im Zentrum der politischen wie auch gesellschaftlichen Debatte. Der Beitrag zeichnet vor diesem Hintergrund die Entwicklung der Erdgas-Importe der vergangenen 20 Jahre nach und erläutert, warum die Gasinfrastruktur im Allgemeinen und die derzeit entstehenden LNG-Terminals im Speziellen auch nach der Energiewende eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit einnehmen können.

von Dr. Arndt Heilmann (Gasunie Deutschland)

So sichert die Digitalisierung die Trinkwasserversorgung in Städten

Weltweit ist der Trend der Urbanisierung ungebrochen und immer mehr Menschen ziehen in Städte. Dies hat u. a. zur Folge, dass dort die Versorgung der (Stadt-)Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser immer schwieriger wird. Der vorliegende Beitrag beschreibt vor diesem Hintergrund, wie ein digitales Echtzeit-Bewusstsein die Trinkwasserversorgung der urbanen Lebensräume in Zukunft sichern kann.

von Gary Wong (AVEVA)

Rückbau vom Rückbau: Altbrunnen als „Aufstiegshilfe“ für unerwünschte Wasserinhaltsstoffe

Bohrungen, wie sie z. B. für Trinkwasserbrunnen hergestellt werden, stellen immer einen Eingriff in den Grundwasserraum dar und müssen folglich nach dem Ende ihrer Nutzung ordnungsgemäß zurückgebaut werden. Diese Rückbauarbeiten sind jedoch eine wirtschaftliche Belastung für die Betreiber bzw. die Anlagenverantwortlichen – und werden daher mitunter umgangen oder falsch ausgeführt. Dass diese Entscheidung gegen einen sachgemäßen Rückbau jedoch auch in viel höheren Kosten resultieren kann, zeigt das Beispiel eines Brunnenfeldes im Oberrheintalgraben, in dem zwei Altbrunnen durch jeweils einen Brunnenneubau in unmittelbarer Nähe ersetzt wurden: Aufgrund eines nicht geeigneten Rückbaus der Altbrunnen war es hier zu einem hohen Chloridgehalt im Rohwasser gekommen. Der Fachbeitrag stellt die wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor und beschreibt den „Rückbau vom Rückbau“, der im Fall des besagten Brunnenfeldes notwendig geworden war.

von Prof. Dr. habil. Christoph Treskatis (Bieske und Partner Beratende Ingenieure GmbH)

Interview: Energie ist das Top-Thema für alle Vorstände und Geschäftsführende!

Eine aktuelle Studie der Managementberatung Atreus kommt zu der Erkenntnis, dass das Risikomanagement rund um Versorgungssicherheit und Investitionen in eine schnellere grüne Transformation höchste Priorität in der Energiewirtschaft und auch bei vielen (Industrie-)Unternehmen hat. Über die Hintergründe dieser Entwicklung, weitere Studienergebnisse und die Rolle des demografischen Wandels haben wir mit Martin Schulz, Partner und Direktor bei Atreus, gesprochen.

Gefahrstoff Wasserstoff: Gefährdungsbeurteilung in Gasanlagen

Die Gefährdungsbeurteilung ist Grundlage für den Arbeitsschutz in Gasanlagen und Teil aller Maßnahmen zur sicherheitsgerichteten Gestaltung und Betrieb dieser Anlagen. Mit ihr werden systematisch auftretende Gefährdungen ermittelt und bewertet, denen Personen ausgesetzt sind. Des Weiteren werden mit den Bewertungsergebnissen Schutzmaßnahmen begründet. Die zunehmende Einspeisung von Wasserstoff in die Gasnetze verändert das Fördermedium: Im Sinne des Arbeitsschutzes bildet Wasserstoff ein neues Gefährdungspotenzial, das in der Gefährdungsbeurteilung der Gasanlagen berücksichtigt werden muss. In diesem Beitrag wird diskutiert, wie der Gefahrstoff Wasserstoff in die Gefährdungsbeurteilung von Gasanlagen bei ihrer Umstellung von methanreichen Gasen auf wasserstoffhaltige methanreiche Gase und Wasserstoff sowie beim Neubau von Wasserstoffanlagen eingeht.

von Dr. Klaus Steiner (Erdgas & Verwandtes)

85 Jahre GWI: Gas stand und steht im Fokus (Teil 1)

Das Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) feiert in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag – und kann auf eine spannende und beeindruckende Entwicklung zurückblicken: Im Jahr 1937 als Forschungsinstitut der Gasbranche gegründet, hat es sich bis heute zu einer wichtigen und auch international anerkannten Forschungsinstitution für alle gasförmigen Brennstoffe entwickelt und bewegt sich mit Forschungsarbeiten zu zukunftsträchtigen Energieträgern wie Wasserstoff und Ammoniak am Puls der Zeit. Durch die zusätzliche Erweiterung von Kompetenzfeldern hat sich das GWI zum Energieinstitut weiterentwickelt, das nahezu alle Themen der Energiewende adressiert und technologieoffen die gesamte Wertschöpfungskette behandelt. Der vorliegende erste Teil des Beitrags wirft einen Blick auf die historische Entwicklung des Instituts und beleuchtet die Arbeit des GWI-Bildungswerkes.

von Dr.-Ing. Rolf Albus, Prof. Dr.-Ing. Klaus Görner, Dr.-Ing. Anne Giese, Margit Thomeczek, Dr.-Ing. Frank Burmeister, Dr. Manfred Lange & Dr. Bernhard Naendorf (alle: Gas- und Wärme-Institut Essen e. V.)

Aktualisierung der DVGW-Geruchsmeldestatistik

Die Odorierung von Gas ist in Deutschland ein wichtiges Mittel, um Leckagen in Gasleitungen frühzeitig zu erkennen und damit einen stets sicheren Betrieb zu gewährleisten. Seit dem Jahr 2015 gibt es in diesem Zusammenhang mit der DVGW-Geruchsmeldestatistik ein Instrument, um Geruchsmeldungen statistisch erfassen und auswerten zu können. Im Rahmen einer DVGW-Studie wurde die ursprünglich für den Zeitraum zwischen 2010 und 2014 angelegte DVGWGeruchsmeldestatistik nun um die Jahre 2015 bis 2020 aktualisiert.

von Kerstin Kröger, Jochen Schütz & Dr. Frank Graf (alle: DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie)


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